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Kooperation (Fortsetzung)


Und genau deshalb fühle sich die IHK in der Verantwortung, die Schüler möglichst aller 180 allgemeinbildenden Schulen innerhalb der TechnologieRegion Karlsruhe intensiv mit der Berufswelt vertraut zu machen. „Wirtschaft macht Schule“ heißt das Projekt, innerhalb dessen Kooperationen zwischen eben diesen Schulen und Partnern aus der Wirtschaft geschlossen werden. Heuer nun war es die Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt, die einen offiziellen Kooperationsvertrag mit der Hermann-Gmeiner-Grund-, Haupt- und Werkrealschule geschlossen hat. „Wirtschaft und Schule dürfen nicht länger getrennt sein, um den Schülern die Anforderungen der Berufswelt im Praktischen näher zu bringen und ihnen so den Weg ins Berufsleben zu erleichtern“, sagte Rastätter.
Seit drei Jahren arbeite die Schule bereits mit der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt zusammen, so Rektor Axel Wermke. Auch die Homepage der Hermann-Gmeiner-Schule sei erst mit Unterstützung der Volkbank ins „World Wide Web“ gestartet. „Das, was im Vertrag steht, haben wir genau genommen in der Praxis schon erprobt.“ Die offizielle Kooperation sei andererseits Ansporn, auch mit anderen Unternehmen, beispielsweise aus dem Handwerk, intensiv zusammenzuarbeiten. Denn es gelte, Schule und Beruf enger miteinander zu verbinden.

Im Vordergrund Rektor Axel Wermke und Bernd Holzer von der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt, im Hintergrund Philipp Funk (Vertreter der Schulkonferenz), Kevin Blankenhorn und Lisa Wagner (Schülersprecher) sowie Hauptamtsleiter Toni Löffler und Gerhard Rastätter von der IHK.

Wirtschaftunterricht, Bewerbungstraining und Praktika gehören unter anderem zu den Aufgaben, die die Volksbank als Kooperationspartner übernimmt. Bernd Holzer, bei der Voba verantwortlich für Marketing und Vertrieb, sicherte der Haupt- und Werkrealschule exakt die gleiche Unterstützung wie der benachbarten Realschule zu – nur eben auf das Profil der Gmeiner-Schule zugeschnitten. „Wir sind für Sie ein zuverlässiger Partner vor Ort“, betonte Holzer. Und weil die persönliche Nähe bei der Volksbank groß geschrieben werde, wolle man die Kontakte zu den Firmen der Region auch nutzen, um die Schüler dort in Praktika zu vermitteln.
Durch dieses „zukunftsweisende Projekt“, wie Toni Löffler, Hauptamtsleiter in Ubstadt-Weiher, sagte, werde ein Netzwerk zwischen Schule und Mittelstand geschaffen. „Ein Netzwerk, das dringend notwendig ist, um die Schüler von Hauptschule und Werkrealschule in Berufe zu integrieren, in denen sie auch eine Zukunft haben.“


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